Kfz-Mechatroniker
Schwerpunkt PKW-Technik
Der Einsatz von Kraftfahrzeugmechatronikern erfolgt vorrangig in Betrieben des Handwerkes und der Industrie zur Demontage, Montage und Instandhaltung von Fahrzeugen und Systemen sowie bei der Inbetriebnahme, Fehlersuche und Instandhaltung.
Typische berufliche Handlungsabläufe sind:
- Instandhalten von Fahrzeugen und Systemen mit Hilfe von Werkstattinformations- und Diagnosesystemen
- Planen, Durchführen und Bewerten von Arbeitsabläufen mit technischen Informations-, Kommunikations- und Dokumentationssystemen
- Kunden beraten und betreuen
- Messen und Prüfen mechanischer und physikalischer Größen
- Anwenden von Normen und Richtlinien zur Sicherung der Produktqualität
- fachgerechtes Durchführen von Demontage- und Montagearbeiten
- Kontrollieren und Dokumentieren, Übergeben des Fahrzeuges
- Bedienen von Hebezeugen sowie Transportieren und Sichern von Bauteilen und Baugruppen
- Inbetriebnehmen von Systemen und Anlagen sowie Einweisen der Kunden
Der Schwerpunkt Personenkraftwagentechnik ist gekennzeichnet durch Instandhaltung der Fahrzeuge und Systeme sowie Nachrüstung und Inbetriebnahme von Zusatzsystemen.
Die berufliche Tätigkeit des Kraftfahrzeugmechatronikers/der Kraftfahrzeugmechatronikerin erfordert grundlegende naturwissenschaftliche Kenntnisse, die Fähigkeit zur Kommunikation und Kooperation, ausgeprägtes Systemdenken, sicheren Umgang mit Computer- und Diagnosetechnik unter Einbeziehung von Werkstattinformationssystemen. Einschlägige Vorschriften der Qualitätssicherung, des Arbeits- und des Umweltschutzes sind zu beachten.
Der berufsbezogene fachtheoretische Unterricht beinhaltet folgende übergreifende Ziele:
- konsequente Orientierung am Kundenauftrag
- Fähigkeit, aufgabenbezogene Problemstellungen selbstständig und im Team zu lösen
- selbstständige Planung, Durchführung und Kontrolle relevanter Arbeitsabläufe
- Nutzen moderner Informations- und Kommunikationssysteme, auch in englischer
- Sprache
- Erkennen von Unfallgefahren und die verantwortungsbewusste Einhaltung von Vorschriften der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung
- Erkennen berufstypischer Umweltbelastungen und die Einhaltung der Umweltschutzvorschriften
- Anwenden der Methoden des Qualitätsmanagements; Sauberkeit und Ordnung am Arbeitsplatz; Pünktlichkeit
- Entwicklung von Kreativität und ästhetischem Empfinden
Die Grundbildung der fahrzeugtechnischen Berufe hat ein gemeinsames Ausbildungsprofil
und umfasst in der Grundstufe vier Handlungsbereiche.
Der Unterricht in der Fachstufe I umfasst fünf Handlungsbereiche. Diese sind für alle
vier Schwerpunkte verbindlich.
In der Fachstufe II sind Ziele und Inhalte der jeweils sieben Handlungsbereiche schwerpunktbezogen unterschiedlich gewählt. Damit wird gewährleistet, dass die spezifischen Berufsinhalte in der Spezialisierung nach Schwerpunkten umgesetzt werden.