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Der Namensgeber unserer Schule

Der Name unserer Einrichtung geht auf den Gründer der 1. Deutschen Fachschule für Blechbearbeitung, Erdmann Kircheis, zurück. Er lebte von 1830-1894 und wirkte hauptsächlich in Aue, dem damaligen Hauptsitz der Blechwarenfabrikation. Kircheis, der schon früh erkannte, dass diesem sich stark entwickelnden Industriezweig durch "zweckmäßige und maschinelle Einrichtungen" geholfen werden müsse, gründete hier eine Maschinenfabrik, in der Sickenmaschinen für Klempner, sowie Scheren und Abkantmaschinen für die Herstellung von Haushalt und Küchengeräten gefertigt wurden.

Traditionelle Wurzeln unseres Schulstandortes
  • 1880- Kauf eines Grundstückes an der ehemaligen Reichsstraße in Aue durch Gustav Hiltmann und Bernhardt Lorenz und damit Ausgangspunkt für das künftig Großunternehmen "HILO"
  • 1892- Hervorragende Qualität und gesteigerte Nachfrage der "HILO- Produkte" führten zu einer Vergrößerung des Betriebes. Es entstand ein ausgedehnter Fabrikneubau und eine Montagehalle für schwerste Maschinen.
  • 1909- Errichtung eines neuen Verwaltungsgebäudes in der Auer Neustadt
  • 1949- Die AG Wismut übernahm den 1945 enteigneten "HILO"- Betrieb. Es erfolgte die Umbenennung in "Werk 512". Das Produktionsprofil beinhaltete die Reparatur und Neuanfertigung von Bergbau- und Aufbereitungsmaschinen, Pumpen, Elektromotoren, Bohrhämmern und Bohrstutzen.
  • 1968- Umbenennung des "Werkes 512" in "Betrieb für Bergbauausrüstungen" (BBA)  Es begann die Eigenentwicklung modernster Bergbautechnik, besonders selbstfahrender Bohrtechnik mit Diesel-, Elektro- und Druckluftantrieb.
  • 1990- Große Bemühungen, den Betrieb unter den neuen Wirtschaftsbedingungen weiterzuführen, blieben erfolglos.
  • 1993- Als Standort für das neue Berufsschulzentrum für Technik wurde das Betriebsgelände des ehemaligen "HILO- Werkes" gewählt.
Entwicklung der Schule
  • August 1875 - Antragstellung durch den Maschinenfabrikanten Erdmann Kircheis an das Sächsische Ministerium zur Gründung einer Schule für Blecharbeiter
  • Februar 1877 - Gründung eines Vereins zur Errichtung und Erhaltung einer Deutschen Fachschule für Blecharbeiter
  • Oktober 1877 - Eröffnung der 1. Deutschen Fachschule für Blecharbeiter: Junge Gewerbetreibende aus der Blechindustrie vervollkommneten ihre Kenntnisse auf technischem, kunstgewerblichem und kaufmännischem Gebiet.
  • 1890 - Einführung des Werkstattunterrichtes in der Gas- und Wasserinstallation
  • 1921 - Dank der guten Ausbildungsqualität und der gewachsenen Bedeutung der Schule erhielt die Einrichtung den Namen "Höhere Deutsche Fachschule für Metallbearbeitung und Installation".
  • 1940 - Aus der Lehranstalt wurde die Städtische Ingenieurschule Aue/Sachsen.
  • 1942 - Unter Führung der Deutschen Fachschule für Luft- und Raumfahrt wurde eine Versuchsanstalt für Blechformung gegründet.
  • 1949 - Die Ingenieurschule wurde in die Technischen Lehranstalten Chemnitz verlegt.
  • 1950 - Beginn der Berufsausbildung für Klempner, Friseure und Bauberufe in der neu benannten Gewerblichen Berufsschule II
  • 1960 - Umbenennung in Betriebsberufsschule "Geschwister Scholl": Es wurden jetzt Bekleidungsfacharbeiter, Täschner und Handschuhmacher ausgebildet.
  • 1990 - Beginn der Planungen für ein Berufschulzentrum für Technik, da mit dem Beginn des dualen Ausbildungssystems fünf dezentrale Berufsschulen unter einem Dach vereinigt werden sollten.
  • 1993 - Standort für das neue BSZ sollte das Betriebsgelände des "HILO- Werkes" werden.
  • 1994-1996 - Um- und Ausbauarbeiten im ehemaligen "HILO- Gelände".
  • 02. Mai 1996 - Beginn des Unterrichtes im modernen Schulzentrum
  • 06. Juni 1996 - Einweihungsfeier
  • 23. Januar 1997 - Die neue Sporthalle wurde ihrer Bestimmung übergeben.
  • 04. Juni 1999 - Dem Beruflichen Schulzentrum für Technik wurde der Namen Erdmann Kircheis verliehen.
  • August 2002- An unserem BSZ richtete das Hochwasser große Schäden an. Wochenlange Aufräumungs- und Sanierungsarbeiten waren notwendig.
  • 01.08.2003- Die sinkenden Schülerzahlen führten zur Vereinigung der Schulzentren Aue und Schlema. Das BSZ für Bautechnik Schlema wird zur Außenstelle des BSZ für Technik "Erdmann Kircheis"
  • 2003 - Der bis zu diesem Zeitpunkt tätige Schulleiter Wilhelm Kluge ging in seinen wohlverdienten Ruhestand. Sein Nachfolger wurde Wolfgang Strößner.
  • 2012 - Fusion mit dem BSZ in Oelsnitz zum Beruflichen Schulzentrum für Gesundheit, Technik und Wirtschaft des Erzgebirgskreises "Erdmann Kircheis"